Website – ein Muss?

Vom Handwerker bis zum Hightech-Unternehmen – Websites hat jeder von Ihnen, wenn auch noch nicht alle. Im Online-Marketing gehören sie einfach zum Werkzeugkoffer dazu. Doch ist das nur ein Hype und Geldmacherei? Oder kommen Unternehmer heute wirklich nicht mehr ohne eine Website aus? Um das herauszufinden, gehen wir zunächst an die Ursprünge eines Unternehmens zurück: dem Businessplan. Im Businessplan sollte jedes Unternehmen seine Geschäftsidee, seine Ziele, seine Philosophie, seine Vision und Mission, aber auch seinen konkreten Finanzierungsplan festgehalten haben. Was dort auch wiederzufinden ist: Die Zielgruppe – und genau die, ist das Wichtigste für alle weiteren Überlegungen im Marketing. Nur wer seine Zielgruppe gut kennt, kann sie auch erreichen.

Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf?

Wenn ihre Zielgruppe hauptsächlich Printmedien liest und kaum im Internet unterwegs ist, dann sollten Sie auf Printprodukte und Anzeigen in entsprechenden Medien setzen. Doch dies wird heute wohl kaum noch vorkommen. Denn allein in Deutschland beträgt der Anteil der Internetnutzer sage und schreibe 81 Prozent (ARD-ZDF-Onlinestudie 2017). Das Statistische Bundesamt spricht sogar von 90 Prozent der über 10-Jährigen (Pressemitteilung Nr. 330). Kein Wunder, wenn eine der ältesten Internetsurferin sogar schon 101 Jahre alt ist (levato.de: Deutschlands ältester Onliner 2016). Die Wahrscheinlichkeit eine Zielgruppe zu finden, die nicht im Internet surft, ist heutzutage relativ gering. 

Welche Vorteile hat eine Website?

Doch bringt eine Website überhaupt Vorteile? Definitiv ja, wenn Sie sie richtig nutzen. Wenn Sie einen Kammerjäger brauchen, wo würden Sie suchen? Die meisten würden wohl Google befragen und in dringenden Fällen den Kammerjäger des erst besten Suchergebnisses anrufen. Wenn Sie im Internet präsent sind und eine Website haben, dann haben Sie die Chance höher in der Suchergebnisliste bei Google zu erscheinen und damit mehr Chancen von potentiellen Kunden kontaktiert zu werden. Sie erhöhen also ihre Reichweite und werden sichtbarer. 

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sich Ihre Zielgruppe leichter über Ihr Unternehmen informieren kann. Laut einer Studie von Greven Medien ist es 90 Prozent der befragten Personen wichtig, sich vor dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung über das Unternehmen zu informieren (absatzwirtschaft.de, 12.05.2015). Wer heute also keinen Internetauftritt hat, der verzichtet auf Kunden und verliert an Image. 

Gibt es Alternativen zu Websites?

Jetzt werden Sie sagen, dass Social Media Präsenzen ähnlich wie Websites aufgebaut sein können und das doch auch ausreichen könnte. In der Tat geben Facebook, Xing und Co. heute einige Möglichkeiten, auf einem Profil ein Unternehmen darzustellen. Doch leider sind es nicht so viele Möglchkeiten, wie bei einer Website. Denn auf einer Website haben Sie schlicht mehr Platz und individuellere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Anordnung von Text und Bild. Darüber hinaus ist ihr Text stets im ganzen sichtbar, während bei einer Social Media Präsenz nur ein paar Zeilen dargestellt werden können, bevor der gesamte Text eingeblendet wird.

Unser Fazit

Die Website ist heutzutage ein Muss für Unternehmen und die Grundlage, um Zielgruppen zu informieren und potentielle Kunden zu generieren. 

Zurück