Warum Sie Newsletter an Ihre Kunden verschicken sollten

Die Kommunikation mit Kunden war noch nie so vielfältig wie heute (Print, Außenwerbung, Messen, Fernsehen, Radio, Social Media, Messenger, E-Mail, …). Gleichzeitig war es noch nie einfacher und kostengünstiger, Kunden zu erreichen. Alleine im Online-Bereich existieren sehr unterschiedliche Medienformate und -kanäle, die für Werbezwecke genutzt werden können. Online-Marketing lässt sich in vier Kategorien umsetzen: Anzeigenwerbung, Social-Media-Marketing, Suchmaschinen-Marketing und E-Mail-Marketing. Das Erscheinen der verschiedenen Social-Media-Dienste und deren rasante Verbreitung in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass vielfach E-Mail-Marketing totgesagt wurde. Aber auch in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. hat der gute, alte, per E-Mail verteilte Newsletter seine Daseinsberechtigung und kann auch gegenüber Social Media einige Trümpfe ausspielen. Hier die wichtigsten Gründe, auf die Newsletter-Marketing setzt:

1.  Verlässlicher Kontakt direkt zum Kunden

Der Dreh- und Angelpunkt ist die E-Mail-Adresse, mit Hilfe der Sie Ihre Kunden identifizieren können. Im Gegensatz zum Kontakt über einen Social Media-Account können Sie Ihre Kunden via E-Mail direkt erreichen. E-Mail ist ein Grunddienst im Internet und funktioniert immer. Die Zustellung des Newsletters ist somit nicht davon abhängig, dass sich der Kunde zunächst ein Profil erstellt und registriert, wie bei Social Media. Der Erhalt des Newsletters ist auch nicht davon abhängig, dass irgendwelche Algorithmen des Social Media-Dienstes Ihre Kundeninformation dem Kunden in seiner Chronik oder Timeline anzeigt oder auch nicht. Die einzige Voraussetzung, die ein Kunde braucht, um Ihren Newsletter zu bekommen, ist, dass Sie seine E-Mail-Adresse haben und er zugestimmt hat, Informationen von Ihnen erhalten zu wollen.

2. Vermutlich die kostengünstigste Form, Kunden zu erreichen

Wenn Sie nun Ihre Kunden direkt erreichen wollen, geht das online oder offline. Auch die Offline-Variante einer direkten Kundenkommunikation hat ihre Vorteile. Aber wenn es um die Kosten geht, punktet eindeutig die E-Mail-Variante. Schließlich vermeiden Sie Druck- sowie Portokosten. Lediglich Nutzungsgebühren für das verwendete Newslettersystem fallen an. Die Höhe dieser Kosten ist meist von der Größe des Adressdatenbestands abhängig. Im Vergleich zu Portokosten bei Printwerbung sind sie jedoch deutlich geringer. Sie haben ansonsten als wesentliche Kostenblöcke lediglich die Gestaltung des Newsletters nach Corporate Design-Richtlinien (meist einmalig für eine Newsletter-Vorlage) und die Erstellung der Inhalte (Text und Bild).

3. Personalisierung – persönliche Ansprache und individuelles Informationsangebot

Im Gegensatz zu den anderen Formaten können Sie beim E-Mail- oder Newsletter-Marketing sehr einfach den Empfänger persönlich ansprechen. Sämtliche gängigen Newsletter-Systeme bieten diese Funktion von Haus aus an. Doch Ihren Newsletter können Sie darüber hinaus noch personenbezogener gestalten. Bieten Sie Ihren Empfängern zum Beispiel individuell auf deren Interessen ausgerichtete Informationen an. Im Adressdatenbestand der Newslettersysteme können Sie dazu sogenannte Segmente bilden, denen Sie bestimmte Kunden-E-mail-Adressen zuordnen. 

Dazu ein Praxisbeispiel: Ein Heizungsbauer hat unterschiedliche Serviceangebote für Gas- und Ölheizung. An seine Kunden schickt er einen gemeinsamen Newsletter, der allgemeine Informationen und Tipps zur nächsten Heizperiode enthält. Im weiteren Verlauf des Newsletter-Inhalts sehen dann die Kunden mit Gasheizung und die mit Ölheizung jeweils unterschiedliche für sie relevante Serviceangebote.

4. Kunden ans Unternehmen binden

Selbstverständlich ist es für Unternehmer unerlässlich neue Kunden zu gewinnen. Doch bei aller Euphorie bei der Neukundengewinnung sollten sie nicht die Kommunikation zu den Bestandskunden vernachlässigen. Gerade in Zeiten von Online-Handel und Vergleichsportalen können bestehende Kunden einfach vergleichen sowie schnell und einfach zur Konkurrenz wechseln. Für den Wechsel braucht es keine Unzufriedenheit des Kunden. Stattdessen reicht es schon, wenn sie sich einfach nicht regelmäßig umsorgt gefühlt haben oder gar der Kontakt zum Unternehmer abgebrochen ist. Genau hier setzt der regelmäßige Newsletter an. Mit einem Newsletter halten Sie Ihre Kunden regelmäßig auf dem Laufenden. Berichten Sie in Ihrem Newsletter beispielsweise darüber, was es in Ihrer Branche Neues gibt, wie der Kunde sich mit Ihren Produkten das Leben leichter machen kann, dass Ihr Unternehmen als Sponsor auftritt oder was es aus dem Umfeld Ihres Unternehmens sonst zu berichten gibt. (Produkt-)Angebote dürfen natürlich auch dabei sein, sollten jedoch nicht im Vordergrund stehen. So können Sie sich bei Ihren Kunden regelmäßig in Erinnerung rufen, eine dauerhafte Kundenbeziehung aufbauen und Kunden langfristig an sich binden.

5. Mittel für die Neukundengewinnung

Ein Newsletter, der primär nicht (nur) für Produktwerbung genutzt wird, sondern vornehmlich als hilfreiches Informationsmedium erscheint, kann auch gut für die Gewinnung neuer Kunden dienen. Dazu ist es sinnvoll, dass Sie auf der Unternehmenswebsite neben der Möglichkeit, als Nichtkunde den Newsletter zu abonnieren, auch die letzte Ausgabe(n) als Leseprobe anbieten. Der potentielle Kunde sieht dadurch, was ihn nach einem Abo des Newsletters erwartet. Natürlich kann die Ansprache im Newsletter auch wieder zielgruppenspezifisch erfolgen. Das heißt, Sie versorgen Ihre Kunden mit anderen Informationen als potentielle Kunden.

Fazit

Newsletter als Medium zur Kundenkommunikation sind keinesfalls aus der Mode gekommen. Ganz im Gegenteil: sie bilden einen wichtigen und vor allem verlässlichen Pfeiler im Marketing-Mix eines jeden Unternehmens. Verlässlich deshalb, weil die E-Mail-Adresse genau wie die Postanschrift ein wesentliches Merkmal Ihrer Kunden ist. Nutzen Sie diese für den direkten Kontakt zu Ihren Kunden. Beachten Sie dabei, dass Sie Ihren Abonnenten weniger Produktwerbung bieten, sondern eher mit Ihrem Newsletter einen persönlichen Nutzen beispielsweise mit Tipps und Hinweisen bieten. Dann wird Ihr Newsletter für beide Seiten ein Erfolg!

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